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Mittags gegen Putin bei den letzten "Wahlen" zum russischen Präsidenten

Am 17. März 2024 endeten die Präsidentschaftswahlen in Russland mit der Wahl von Wladimir Putin. Schon lange vor den eigentlichen Wahlen war klar, dass sie weder fair noch demokratisch sein würden und dass es keine Möglichkeit geben würde, ihre Ergebnisse anzufechten. In Russland ist es unmöglich, auf die Strasse zu gehen, Proteste werden nicht genehmigt, und die Propaganda behauptet, dass die Zustimmungsraten des amtierenden Präsidenten über 80 Prozent liegen. In der Realität ist es unmöglich zu beurteilen, ob diese Daten der Wirklichkeit entsprechen.

 

Die Aktion "Mittags gegen Putin" wurde ins Leben gerufen, um zu zeigen, dass es unter der Bevölkerung viele Menschen gibt, die bereit sind, ihre Stimme anderen Kandidaten als Putin zu geben. Das Wesen der Aktion bestand darin, am letzten Tag der Wahlen genau um die Mittagszeit an den Wahlort zu kommen. In Bern und Genf bildeten sich zu diesem Zeitpunkt Schlangen von mehr als tausend Menschen. Die hohe Wahlbeteiligung deckte organisatorische Probleme auf, insbesondere in Bern, wo nur vier Personen für die Ausgabe von Stimmzetteln zuständig waren und es nur zwei Wahlkabinen gab. Einige Menschen, die genau um die Mittagszeit oder kurz danach kamen, mussten fast fünf Stunden warten.


Aktivisten des Vereins "Russland der Zukunft - Schweiz" organisierten Nachwahlbefragungen, an denen auch Freiwillige aus anderen Kreisen teilnahmen. Die Umfrageergebnisse in Genf und Bern zeigten eine interessante Verteilung der Stimmen: In Genf stimmten nur 20% für Putin, in Bern waren es 16%.

 

Die offiziellen Ergebnisse der Zentralen Wahlkommission verkündeten einen überwältigenden Sieg von Wladimir Putin mit 87% der Stimmen. Natürlich hatte niemand erwartet, dass diese Aktion "Mittags gegen Putin" die Ergebnisse der Wahlen ändern würde.


Wenn Sie sich fragen, wie Sie einen Beitrag leisten können, hier sind 3 einfache Möglichkeiten:


  • Machen Sie mit und unterstützen Sie uns!

  • Erzählen Sie Ihren Freund:innen von uns, damit sie nicht denken, dass alle Russ:innen mit Putin übereinstimmen und schweigen

  • Fragen Sie Ihre Parlamentarierin, Ihren Parlamentarier, was sie oder er unternimmt, um Putins Finanzierung zu blockieren und die Initiativen der Putin-feindlichen Russ:innen zu unterstützen, insbesondere um den in Russland Verfolgten Schutz zu gewähren

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