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Erklärung des Vereins «Russland der Zukunft - Schweiz» zum Mord von Alexej Nawalny

Aktualisiert: 21. Feb.

Am 16. Februar 2024 wurde Alexej Nawalny unter ungeklärten Umständen in einer Kolonie nördlich des Polarkreises ermordet.


Alexejs Tod geht einzig und allein auf das Konto von Wladimir Putin, der bereits im August 2020 versucht hatte, ihn zu töten. Wir trauern mit Millionen von Russinnen und Russen und allen Sympathisantinnen und Sympathisanten auf der ganzen Welt. Unser Beileid gilt Alexejs Familie und seinen engsten Mitstreitern.


Unser Verein entstand dank dem Talent und dem Charisma von Alexej Nawalny, dem es gelang, in den Herzen der Menschen einen Funken Anteilnahme und den Wunsch zu entfachen, Verantwortung für unser Land zu übernehmen. Viele Jahre lang kämpfte er unermüdlich gegen Rechtlosigkeit, Korruption und gestohlene Wahlen und rief die Menschen dazu auf, «nicht Däumchen zu drehen».


Mit ihren Ermittlungen haben Alexej und die von ihm gegründete Stiftung für Korruptionsbekämpfung den Menschen in Russland gezeigt, dass Putins Regime eine Bande von Gaunern und Dieben und schliesslich auch von Mördern ist.

Nach den Protesten auf dem Bolotnaja-Platz im Jahr 2012, den Wahlen in Moskau 2013 und dem Präsidentschaftswahlkampf 2017 wurde er zum populärsten Anführer der russischen Opposition und blieb es bis an sein Lebensende.


Alexej liebte Russland aufrichtig und wollte es nicht kampflos in die Hände von Kriminellen geben.


Danke, Alexej, dass du uns den Traum von einem grossartigen Russland der Zukunft geschenkt und uns durch dein Beispiel unermüdlich gelehrt hast, für dieses Russland zu kämpfen.


«Kann man in Russland die Liebe verbieten?!...?» – schreit Alexej von der Bühne einer Kundgebung. «Nein!...», rufen die Anhänger als Antwort. «Wir sind hier versammelt für die Liebe und für das Gesetz!»


Er war der Held einer neuen Zeit, er glaubte an das grossartige Russland der Zukunft und hat dafür sein Leben gegeben.


Wir geben nicht auf, Alexej!


Wir kämpfen weiter für unser Russland!


Gedenkstätten in Basel, Bern, Genf und Zürich, wo Kundgebungen zum Gedenken an Nawalny mehr als 600 Menschen anzogen.




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