Briefabende für politische Gefangene
Ein Brief ins Gefängnis ist ein wirksames Schutzinstrument. Er signalisiert der Gefängnisleitung, dass die internationale Gemeinschaft den Fall beobachtet, und gibt den Inhaftierten die Kraft, die Isolation zu überstehen. Wir organisieren regelmäßig „Briefabende“ in verschiedenen Schweizer Städten.
So schreiben Sie einen Brief mit uns
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Besuchen Sie unsere Treffen:
Wir stellen Papier, Briefmarken, Adresslisten und aktuelle Informationen über die Gefangenen zur Verfügung. Zudem helfen wir bei Übersetzungen und prüfen die Texte auf Konformität mit der Gefängniszensur. -
Nutzen Sie elektronische Dienste:
Sie können Briefe über unser Portal oder online über Systeme wie „FSIN-Pismo“ oder „Zonatelecom“ versenden. Bei technischen Fragen beraten wir Sie gerne. -
Worüber man schreiben kann:
Erzählen Sie von Weltneuigkeiten, dem Leben in der Schweiz, teilen Sie interessante Fakten oder schicken Sie einfach Worte der Unterstützung. -
Wichtig:
Vermeiden Sie politische Slogans und brisante Themen, damit der Brief die Zensur passiert und den Empfänger erreicht.
Besonderer Dank gilt unseren Freiwilligen vor Ort:
Alexey Akulov: Mitorganisator der Briefabende in Basel, Unterstützung bei Übersetzungen.
Akmal Kosimov: Fotografie bei den Briefabenden in Genf.






